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Aquarien steuern und überwachen

Nicht alle Aquarien sind Goldfischkugeln - manche sind etwas aufwändiger gestaltet und beherbergen mitunter empfindliche Bewohner.

Im Aquaristikhandel gibt es allerhand Gerätschaften um die einzelnen Aspekte unter Kontrolle zu halten. Eine einheitliche Steuerung „für alles“ fehlt aber … bis jetzt.

Was?

  • Licht brauchen die Pflanzen
  • Temperatur sollte für die Fische angenehm sein
  • Durchfluss durch die Pumpe bestimmt die Filterleistung
  • CO2 düngt Grünpflanzen
  • Futter kann im Urlaub über einen Futterautomaten verbareicht werden
  • pH
  • Wasserhärte
  • Cl2 (vulgo „Chlor“)
  • NO3- (Nitrat)
  • NO2- (Nitrit)

Licht

wieso?

Die meisten Aquarien beherbergen Fische aus den Tropen, da scheint die Sonne bis zu 12 Stunden pro Tag.

Pflanzen brauchen das Licht für die Photosynthese, um Sauerstoff zu bilden. Sie brauchen aber kein UV Licht (wie oft fälsclich angenommen wird). Algen hingegen wachsen bei UV Licht sehr viel besser als ohne. Daher sollte die perfekte Lichtquelle viel Licht im grünen und roten Bereich, aber möglichst kein UV Licht abgeben.

LEDs setzen sich daher in der Aquaristik langsam gegenüber Leuchtstoffröhren und Hg-Dampflampen durch (vgl.: http://lum-light.de/). Ursprünglich für die Meerwasser-Aquaristik entwickelte hocheffiziente LED Leuchtbalken halten mittlerweile auch in Süßwasseraquarien Einzug. (vgl.: http://ledaquarium.de).

Fische stellen ihren Tagesablauf nach dem Licht ein. Bei herkömmlicher Beleuchtung beginnt und endet der Tag schlagartig - das ist nicht besonders natürlich. Vor allem dämmerungsaktive Tiere finden so kaum Gelegenheit zur Nahrungssuche und zur Pflege der sozialen Kontakte. Also wird das Licht gedimmt - so gibt es Morgen- und Abenddämmerung, was den Fischen besser gefällt und auch netter aussieht.

wie?

LED Streifen sind im allgemeinen mit drei oder vier Anschlüssen für die Farben versehen und vertragen Pulsweitenmodulation.

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Temperatur

wieso?

Tropische Fische leben in Flüssen mit etwa 22-26°C. Von besonders robusten Arten wie Guppys (die man sprichwörtlich sogar in der Klospülung züchten kann) abgesehen haben die Fische da ihre ganz eigene Vorstellung von der richtigen Temperatur.

Will man manche Arten zum Laichen anregen hilft aber auch mal ein kurzer Temperaturabfall um 2-3°C.

wie?

Der konventionelle Heizregler wird auf die höchste Temperatur gestellt und per Relais/MosFET Netzseitig bei Bedarf ein- und ausgeschaltet.

FIXME

CO2

wieso?

Pflanzen sind der wichtigste Sauerstofflieferant und halten die Algen klein, wenn sie gute Wachstumsbedingungen haben. Der wichtigste Dünger für Wasserpflanzen ist Kohlendioxid, das sie zum Aufbau der Biomasse benötigen.

Es gibt vollautomatische CO2 Anlagen, die je nach pH und anderen Messwerten CO2 aus Stahlflaschen nachdosieren, man kann aber auch täglich selber ein paar Tropfen CO2-Dünger ins Becken tröpfeln.

Futter

wieso?

Is man mal im Urlaub, wollen die Fische trotzdem etwas fressen. Futterautomaten gibt es zwar, aber auch Berichte über fatale Debakel damit.

wie?

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Durchfluss

wieso?

Mit der Zeit verlegen sich die Filtermaterialien und die Winkel in den Wasserleitungen von und zur Pumpe. Das hat einen verringerten Wasseraustausch und damit eine verminderte Filterleistung und Wasserqualität zur Folge. Da das schleichend vonstatten geht fällt es oft erst auf, wenn die ersten Fische krank werden.

wie?

Mit preiswerten Durchflusssensoren (z.B.: dieser) kann der tatsächliche Wasserstrom gemessen werden. Fällt er unter einen bestimmten Wert (das hängt von der Beckengröße und dem Besatz ab), sollte Alarm ausgelöst werden.

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de/ideen/aquarium.txt · Zuletzt geändert: 2014/08/05 04:22 von nemo